PRP Plasmatherapie – Bekannt als Vampirlifting

Autologe Therapie bezieht sich im Allgemeinen auf eine Reihe von Verfahren, bei denen Blut entnommen, verarbeitet und wieder in den Patienten injiziert wird. Seit Jahrhunderten wird diese Methode in der Naturheilkunde in einer Vielzahl von Therapien eingesetzt und ist so alt wie die Medizin selbst. PRP wird heute in vielen Bereichen eingesetzt: Verschönerung und Regeneration der Haut, als Lifting-Methode, zur Förderung des Haarwuchses, zur Wundheilung, in der Orthopädie und Sportmedizin.

 

In der kosmetischen Medizin wird die autologe Therapie z. B. bei der Faltenbehandlung eingesetzt. Hier wird das sogenannte PRP-Verfahren angewendet, bei dem plättchenreiches Blutplasma in die Haut injiziert wird. Ein Beispiel für diese Behandlung könnten kleine Falten sein, die um Mund und Augen herum geglättet werden.

 

Die Wachstumsfaktoren und Zellerneuerungskomponenten im Blut stimulieren auch die Hautregeneration und die Kollagenproduktion. Dies lässt die Haut straff, frisch und rosig aussehen. Autologe Therapie wird oft im Gesicht (Vampir Lifting), Hals und Dekolleté verwendet. Es findet auch Verwendung auf der Kopfhaut, um das Haarwachstum zu stimulieren, sowie Narben zu reduzieren (z. B. Aknenarben, Operationsnarben, Dehnungsstreifen). In Kombination mit Mikronadeln können noch bessere Ergebnisse erzielt werden.

 

Vampirlift – Wie ist der Prozess?

 

Die autologe Therapie wird aufgrund ihrer kurzen Dauer ambulant durchgeführt. Zuerst wird dem Patienten Blut entnommen.

 

Das Blut wird dann speziell vorbereitet: Es wird zentrifugiert, so dass sich das Plasma und die Blutplättchen von den übrigen Komponenten trennen. Jetzt können Plasma und Thrombozyten mit Substanzen wie Aminosäuren und Vitaminen ergänzt werden.

 

Nach der Verarbeitung kann das Eigenblut unter die Gesichtshaut injiziert oder in die Perforationen einer Mikronadel eingeführt werden. Eine Lokalanästhesiecreme betäubt die zu behandelnden Hautbereiche, um Schmerzen zu vermeiden. Das Blut wird nun mit einer speziellen Nadel mit mehreren Attachments in die Haut injiziert oder mit der Mikronadel appliziert.

 

Nach der autologen Therapie ist die Haut ein wenig rot. Spezielle Hyaluronmasken verhindern nach der Behandlung Blutergüsse und Schwellungen. Nach einigen Wochen sind erste Ergebnisse zu sehen. Der Erfolg einer PRP-Therapie steigt mit der Anzahl der Anwendungen. Die Ergebnisse sind nach einigen Wochen am stärksten und halten bis zu 18 Monate an. Eine Auffrischung durch PRP wird einmal jährlich empfohlen und verstärkt den Erfolg.

 

Von Mitte 30 bis Anfang 40 ist es ratsam, die autologe Blutinjektion zusammen mit Microneedling durchzuführen. Die Kombination der beiden Behandlungen verspricht eine viel bessere sofortige Wirkung.

 

Wer ist für die Plasma-Therapie geeignet?

Da die autologe Bluttherapie nur endogene Wirkstoffe (körpereigene Substanzen) verwendet, ist sie für eine besonders große Anzahl von Patienten geeignet. Inkompatibilitäten sowie die Übertragung von Krankheiten können aus diesem Grund ausgeschlossen werden.

 

Nur Probleme, die eine Blutentnahme erschweren (z. B. Kreislauf- oder Gerinnungsstörungen) können ein Ausschlusskriterium für die Therapie sein. Hier sollte der Arzt vor der Behandlung prüfen, ob die autologe Therapie durchgeführt werden kann. Bei schwereren Erkrankungen wie Hämophilie wird eine Selbsttherapie nicht empfohlen.

 

Darüber hinaus muss der Patient wissen, welche Ergebnisse die autologe Therapie erzielen kann. Es ist nicht geeignet für die Korrektur von tiefen Falten und Beulen in der Haut. Es ist in der Lage, den Teint zu erfrischen, die Haut zu straffen, Altersflecken zu reduzieren und feine Falten zu glätten.

 

Mögliche Risiken des Vampirliftings

Das Heben von Vampiren gilt als sehr risikoarmes Verfahren. Bei Einhaltung aller Hygienevorschriften kann ein Risiko für Infektionen sowohl bei der Blutabnahme als auch bei der Injektion des aufbereiteten Blutes ausgeschlossen werden. Auch Unverträglichkeiten der injizierten Substanz sind ausgeschlossen.

 

Leichte Prellungen und leichte Schwellungen an den Injektionsstellen können auftreten. Diese sind harmlos und gehen innerhalb weniger Tage zurück.

 

Eine Überkorrektur, die beispielsweise bei einer Botox-Behandlung zu einem maskenartigen Gesicht führen kann, ist bei einer Selbstbluttherapie nicht möglich. Es muss jedoch klar sein, dass körpereigene Substanzen im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut werden und somit die Wirkung der Behandlung nachlässt. Aus diesem Grund muss die Therapie in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

 

 

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